Sind Obst und Gemüse für Katzen unbedenklich? Was alle Katzenbesitzer und Katzenbesitzerinnen wissen sollten.

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Katzen sind schlicht und einfach Fleischfresser. Obwohl eine fleischbasierte Ernährung für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Katze wichtig ist, freut sie sich vielleicht gelegentlich über einen pflanzlichen Snack. Tatsächlich können Obst und Gemüse Ihrer Katze einen gesunden Nährstoffschub bieten, auch wenn Sie einige Sorten unbedingt vermeiden sollten.

In diesem Artikel sehen wir uns an, welches Obst und Gemüse für Katzen unbedenklich ist und welchen Nährwert sie haben. Außerdem betrachten wir potenziell schädliche Lebensmittel, die Sie besser meiden sollten.

Dürfen Katzen Obst essen?

Obst ist eine ausgezeichnete Nahrungsquelle für Menschen. Es enthält nicht nur viele lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch zahlreiche Antioxidantien, die sich positiv auf das Immunsystem auswirken. Tierhalter sollten sich jedoch bewusst sein, dass Obst zwar ein kalorienarmer Snack für Menschen ist, aber dennoch viel Zucker enthält.

Der hohe Zuckergehalt kann für übergewichtige Katzen problematisch sein. Wie bei jedem Leckerbissen sollten Sie daher auch den Obstkonsum Ihrer Katze begrenzen, um zu vermeiden, dass ihre Kalorienaufnahme zu hoch wird.

Was viele zudem nicht wissen: Katzen können Zucker eigentlich nicht schmecken. Ihnen fehlen die Geschmacksrezeptoren für Süßes. Obst ist für Ihre Katze daher möglicherweise schlicht uninteressant. Wenn Ihre Katze kein Obst mag, besteht also kein Grund, sie dazu zu animieren.

Schauen wir uns nun einige der gesündesten Früchte für Katzen an.

#1 Äpfel

Weltweit werden über 7.500 Apfelsorten angebaut.

Äpfel sind kalorienarm, aber ballaststoffreich, was für übergewichtige Katzen von Vorteil sein kann. Auch ältere Katzen können von kalorienarmen Snacks profitieren, da der Stoffwechsel mit zunehmendem Alter langsamer wird.

Was die Nährstoffe betrifft, sind Äpfel reich an Vitamin A und C, die beide für gesunde Knochen und Gewebe wichtig sind. Äpfel enthalten außerdem viel Quercetin, ein natürliches Antioxidans, das Entzündungen lindert und die Gesundheit der Harnwege unterstützt. Es kann zudem helfen, Allergiesymptome zu reduzieren.

#2 Aprikosen

Aprikosen sind eine gute Quelle für Vitamin A, Vitamin C, Ballaststoffe und Kalium.

Geschälte Aprikosen sind für Katzen unbedenklich und können eine wertvolle Quelle für Kalium und Beta-Carotin sein. Beta-Carotin wirkt als Antioxidans, unterstützt das Immunsystem und hilft, Schäden durch freie Radikale zu reduzieren. Beim Menschen wird es im Körper zu Vitamin A umgewandelt – bei Katzen funktioniert dieser Prozess jedoch nur eingeschränkt.

Wenn Sie Ihrer Katze Aprikosen anbieten, achten Sie darauf, nicht nur die Schale zu entfernen, sondern unbedingt auch den Kern sowie Stiel und Blätter zu meiden, da diese für Katzen giftig sein können.

#3 Bananen

Nachteile bei der Fütterung von Katzen mit Bananen

Bananen sind eine der beliebtesten Früchte in der amerikanischen Ernährung.

Bananen sind für ihren Kaliumgehalt bekannt und außerdem eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, Kalzium, Magnesium und Vitamin C. Kalium ist wichtig für die Herzgesundheit, während Kalzium (im richtigen Gleichgewicht mit Phosphor) die Knochengesundheit unterstützt.

Bananen sind zwar reich an Nährstoffen, enthalten aber auch viele Kohlenhydrate und Zucker, daher sollten sie nur sparsam verfüttert werden. Gefrorene Bananenscheiben sind ein toller Sommerleckerbissen für Haustiere.

#4 Blaubeeren

Heidelbeeren wurden von den Ureinwohnern Nordamerikas „Sternfrüchte“ genannt, da sich am Blütenende der Beeren eine fünfzackige Sternform bildet.

Blaubeeren gehören zu den antioxidantienreichsten Lebensmitteln überhaupt und sind vollgepackt mit wichtigen Nährstoffen. Neben einer großen Menge an Antioxidantien enthalten sie viel Vitamin C und Kalium. Blaubeeren gelten beim Menschen als „Superfood“, und einige kommerzielle Tierfutter verwenden sie in Form von Blaubeerpulver.

Der Vitamin-C-Gehalt der Blaubeeren unterstützt die Harnwegsgesundheit Ihrer Katze und kann zudem die Sehkraft fördern – besonders das Nachtsehen.

#5 Cantaloupe

Weltweit sind die Vereinigten Staaten einer der größten Melonenkonsumenten

Diese orangefarbene Melone ist reich an Ballaststoffen und eine hervorragende Quelle für Folsäure, Vitamin B6, Vitamin A, Vitamin C, Niacin und Kalium. Folsäure ist für die normale Stoffwechselfunktion bei Katzen unerlässlich und daher ein essentielles Vitamin.

Wenn Sie Ihrer Katze Melone anbieten, entfernen Sie unbedingt die Schale und die Kerne. Schneiden Sie die Melone außerdem in kleine, handliche Stücke, damit keine Erstickungsgefahr besteht.

#6 Preiselbeeren

Cranberries werden im Wasser geerntet, da dies das Pflücken erleichtert.

Diese roten Beeren sind dafür bekannt, dass sie sich positiv auf die Harnwege auswirken. Sie enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, die verhindern, dass Bakterien an der Harnwegswand haften bleiben, sodass sie leichter aus dem Körper der Katze ausgeschieden werden können. Außerdem besitzen sie antimikrobielle Eigenschaften, die vor weiteren Bakterien schützen können.

Neben ihrer unterstützenden Wirkung auf die Harnwege sind Cranberries reich an Antioxidantien sowie Mangan und Vitamin C. Achten Sie jedoch darauf, sie frisch oder gefroren zu verfüttern – bei getrockneten Cranberries sollten Sie darauf achten, dass sie nicht gesüßt sind.

#7 Mangos

Mangos wurden erstmals vor über 5.000 Jahren in Indien angebaut.

Mangos sind reich an Magnesium, Kalium, Folsäure und Vitamin C. Sie enthalten außerdem geringe Mengen an Kalium, Niacin, Mangan und Thiamin. Was diese Frucht jedoch besonders gesund macht, ist die große Menge an Antioxidantien.

Bevor Sie Ihrer Katze Mangos geben, entfernen Sie unbedingt die Schale und den Kern. Die Schale ist zwar für Menschen aufgrund ihres Ballaststoffgehalts gut geeignet, kann für den Körper Ihrer Katze jedoch sehr schwer verdaulich sein.

#8 Orangen

Es gibt über 600 Orangensorten.

Während Sie Ihrer Katze keine großen Mengen Zitrusfrüchte geben sollten, kann eine kleine Menge Orangen gesund sein. Orangen sind reich an dem Antioxidans Vitamin C, das für ein starkes Immunsystem wichtig ist, und enthalten zudem Kalzium, Magnesium und Kalium.

Entfernen Sie – wie bei anderen Früchten auch – die Schale und die Kerne, bevor Sie Ihrer Katze Orangen anbieten.

Nur das Fruchtfleisch ist unbedenklich. Die Schale und andere Teile der Pflanze sind giftig und können Durchfall, Erbrechen oder Dermatitis auslösen.

#9 Birnen

Diese Frucht hat zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Sie enthält viele Vitamine und Antioxidantien und kann auch die Verdauung und Gewichtsabnahme unterstützen.

Birnen sind eine reichhaltige Quelle für Vitamin A, Vitamin C und Ballaststoffe. Sie enthalten außerdem hohe Konzentrationen an Anthocyanen, einer Art Antioxidans, das die Herzgesundheit fördert.

Birnenkerne enthalten – wie Apfelkerne – geringe Mengen an Zyanid. Achten Sie daher darauf, die Kerne zu entfernen, bevor Sie Ihrer Katze Birnen geben. Entfernen Sie außerdem die Schale und schneiden Sie die Frucht in kleine Stücke oder Scheiben.

#10 Ananas

Es dauert etwa 18 bis 20 Monate, bis Ananas erntereif sind.

Ananas ist nicht nur reich an Kalium, Kalzium und Vitamin C, sondern enthält auch Bromelain – ein Enzym mit entzündungshemmender und herzunterstützender Wirkung. Dieses Enzym wird zudem häufig in Nahrungsergänzungsmitteln zur Linderung von Verstopfung eingesetzt.

Ananas ist zwar sehr nährstoffreich, enthält aber auch viel Zucker. Füttern Sie Ihre Katze daher nur in kleinen Mengen. Entfernen Sie unbedingt die Schale und den Kern und schneiden Sie die Frucht in kleine Stücke.

#11 Himbeeren

Es gibt über 200 verschiedene bekannte Himbeerarten, aber nur zwei Arten werden im großen Stil angebaut.

Im Vergleich zu anderen Früchten enthalten Himbeeren relativ wenig Zucker und sind reich an Vitamin C. Die roten Beeren liefern außerdem viel Kalium, das für eine gesunde Herzfunktion wichtig ist, sowie Mangan, das zur Gesundheit von Knochen und Haut beiträgt.

Himbeeren sind zwar zucker- und kalorienarm, enthalten jedoch eine sehr kleine Menge des natürlich vorkommenden Süßstoffs Xylitol. In größeren Mengen ist Xylitol für Katzen giftig.

#12 Erdbeeren

Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse.

Erdbeeren sind reich an Ballaststoffen und Wasser sowie an nützlichen Pflanzenstoffen wie Anthocyanen. Diese roten Beeren enthalten viel Kalzium, Magnesium, Kalium und Vitamin C sowie kleine Mengen Thiamin, Niacin, Folsäure und Riboflavin.

Gefrorene Erdbeeren sind ein toller Sommerleckerbissen für Haustiere. Sie können sie aber auch pürieren und unter das Futter Ihrer Katze mischen. Achten Sie lediglich darauf, Blätter und Stiel vorher zu entfernen.

#13 Wassermelone

Wassermelone enthält kein schlechtes Fett oder Cholesterin

Wassermelonen bestehen zu fast 92 % aus Wasser und sind daher eine hervorragende Feuchtigkeitsquelle. Da Katzen im Allgemeinen weniger trinken als Hunde, können wasserreiche Snacks wie Wassermelonen helfen, ihren Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen.

Wassermelonen enthalten nicht nur viel Wasser, sondern auch Vitamin A, C und B6. Denken Sie jedoch daran, dass Wassermelonenkerne – wie auch Birnen- und Apfelkerne – geringe Spuren von Cyanid enthalten. Geben Sie diese Ihrer Katze daher nicht.

Welches Gemüse ist für Katzen unbedenklich?

Kommerzielles Tierfutter enthält oft Gemüse als zusätzliche Nährstoffquelle, aber Sie sollten bedenken, dass Ihre Katze diese Nahrung biologisch nicht benötigt. Als obligate Fleischfresser sind Katzen auf eine fleischbasierte Ernährung ausgelegt – Kohlenhydrate sind für sie schlicht nicht notwendig.

Auch wenn Gemüse kein notwendiger Bestandteil der Ernährung Ihrer Katze ist, kann es den Nährstoffgehalt erhöhen und manche Katzen scheinen Geschmack und Konsistenz durchaus zu mögen.

Hier sind einige der gesündesten Gemüsesorten für Katzen.

#1 Spargel

Bei warmem Wetter (etwa 32 Grad Celsius) kann Spargel an einem einzigen Tag bis zu 18 Zentimeter wachsen.

Spargel ist reich an Ballaststoffen und Kalium und daher für Katzen unbedenklich. Er enthält außerdem viel Folsäure (Folat), die für einen gesunden Stoffwechsel und die Bildung roter Blutkörperchen unerlässlich ist, sowie bemerkenswerte Mengen an Thiamin, Vitamin A, Vitamin B6 und Vitamin C.

Da Spargel sehr ballaststoffreich ist, kann er für Ihre Katze schwer verdaulich sein. Es empfiehlt sich daher, ihn in kleine Stücke zu schneiden und vor dem Verfüttern zu dämpfen oder zu kochen.

#2 Paprika

Paprika haben den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Obst- und Gemüsesorten. Tatsächlich ist es dreimal mehr als Orangen!

Paprika gibt es in verschiedenen Farben und sie sind alle reich an Nährstoffen. Sie enthalten hohe Mengen an Antioxidantien, darunter Carotinoide, Beta-Carotin, Flavonoide und Vitamin C. Paprika sind außerdem reich an Feuchtigkeit und Ballaststoffen.

Wenn Sie Paprika mögen, wissen Sie wahrscheinlich, dass grüne Paprika weniger süß sind als die anderen Sorten. Da Ihrer Katze jedoch die Geschmacksrezeptoren für Süße fehlen, wird sie das vermutlich nicht stören.

#3 Brokkoli

Nach dem Pflanzen kann es zwischen 70 und 140 Tage dauern, bis die Pflanze reif ist.

Dieses Kreuzblütlergemüse ist ein wahres Kraftpaket an Nährstoffen. Es ist kalorienarm, ballaststoffreich und enthält wichtige Nährstoffe wie Kalium, Kalzium, Vitamin A, Vitamin C und Vitamin E. Vitamin E wirkt als starkes Antioxidans und schützt die Zellen Ihrer Katze vor oxidativem Stress.

Obwohl Brokkoli für Katzen unbedenklich ist, kann er aufgrund seines hohen Ballaststoffgehalts schwer verdaulich sein. Es kann daher sinnvoll sein, den Brokkoli vor dem Füttern zu dämpfen und ihn in kleine Stücke zu schneiden.

#4 Rosenkohl

Rosenkohl hat normalerweise einen Durchmesser von 2,5 bis 4 cm

Rosenkohl, ein weiteres Kreuzblütlergemüse, ist reich an Ballaststoffen und Antioxidantien. Dieses Gemüse enthält außerdem viele wichtige Nährstoffe, darunter Vitamin C, Vitamin K, Folsäure und Mangan. Besonders hoch ist der Gehalt an Vitamin K, das eine entscheidende Rolle für die Gesundheit von Blut und Knochen spielt.

Rosenkohl ist sehr nährstoffreich, aber viele Haustiere mögen den Geschmack nicht besonders. Wenn Sie ihn in die Ernährung Ihrer Katze integrieren möchten, versuchen Sie, ihn zu zerkleinern und zu dämpfen, bevor Sie ihn dem Futter beimischen.

#5 Kohl

Kohl ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin K, Vitamin C und Vitamin B6.

Kohl gibt es in vielen Sorten, die alle reich an Nährstoffen sind. Dieses Gemüse enthält besonders viel Vitamin K, Vitamin C, Folsäure, Mangan und Vitamin B6. Außerdem liefert es herzschützende Antioxidantien wie Beta-Carotin.

Eine gute Möglichkeit, Kohl in die Ernährung Ihrer Katze einzubauen, besteht darin, ihn zu zerkleinern und zu dünsten, bevor Sie ihn unter das Futter mischen. So können Sie die Ballaststoffzufuhr Ihrer Katze ganz einfach ergänzen und gleichzeitig Verdauungsproblemen entgegenwirken.

#6 Karotten

Die größte Karotte, die jemals registriert wurde, wiegt mehr als 8,6 Kilogramm (19 Pfund) und die längste ist über 5,7 Meter (19 Fuß) lang.

Dieses orangefarbene Gemüse ist reich an Nährstoffen wie Vitamin K1, Vitamin B6 und Kalium. Besonders hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Beta-Carotin. Der Körper wandelt Beta-Carotin in Vitamin A um, das für die kognitive Gesundheit sowie die Hautgesundheit wichtig ist.

Karotten sind zwar ein gesunder Snack, enthalten aber mehr Zucker als viele andere Gemüsesorten, daher sollten Sie sie nur sparsam füttern. Schneiden Sie die Karotten in kleine Stücke und dünsten Sie sie, um die Verdaulichkeit zu verbessern.

#7 Blumenkohl

Blumenkohl ist sehr nahrhaft und kann gekocht, gebraten, geröstet, gedünstet, eingelegt oder roh gegessen werden.

Blumenkohl ist reich an Ballaststoffen und einem Antioxidans namens Indol-3-Carbinol, das bei Tieren nachweislich krebsbekämpfende Eigenschaften besitzt. Er enthält außerdem Sulforaphan, ein Antioxidans, das ebenfalls dazu beitragen kann, die Ausbreitung von Krebs und das Tumorwachstum zu hemmen.

Die Nährstoffe im Blumenkohl können Entzündungen lindern, was besonders für Katzen mit Arthritis hilfreich sein kann. Der hohe Ballaststoffgehalt kann zudem bei Verdauungsproblemen unterstützen – kochen Sie den Blumenkohl jedoch unbedingt, bevor Sie ihn verfüttern.

#8 Sellerie

Sellerieblätter sind gefiedert bis doppelt gefiedert mit rhombischen Blättchen von 3 bis 6 cm Länge und 2 bis 4 cm Breite.

Dieses Gemüse ist sehr kalorienarm und feuchtigkeitsreich. Sellerie ist reich an verschiedenen Nährstoffen, darunter Vitamin A, Vitamin K, Vitamin C, Kalium und Folsäure.

Er hat außerdem einen sehr niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel weniger beeinflusst als andere Kohlenhydrate.

#9 Gurke

Gurkenfrüchte bestehen zu 95 % aus Wasser.

Gurken sind ein weiteres feuchtigkeitsreiches Gemüse und haben ebenfalls wenige Kalorien. Feuchtigkeitsreiches Gemüse kann den Atem Ihrer Katze erfrischen und sie zusätzlich mit Flüssigkeit versorgen. Gurken sind außerdem reich an Vitamin K, Vitamin C, Beta-Carotin, Magnesium, Kalium und Mangan.

Gurken sind eine wertvolle Quelle von Antioxidantien, die dazu beitragen können, die Zellen Ihrer Katze vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.

#10 Grüne Bohnen

Grüne Bohnen werden auf der ganzen Welt gegessen und frisch, in Dosen und tiefgefroren verkauft. Sie können roh oder gedünstet, gekocht, gebraten oder in Aufläufen gebacken gegessen werden.

Grüne Bohnen sind eine reichhaltige Quelle wichtiger Nährstoffe, insbesondere Kalzium und Vitamin K, die beide für gesunde Knochen notwendig sind. Sie liefern zudem pflanzliches Eiweiß, das für Ihre Katze vorteilhaft sein kann – vorausgesetzt, Fleisch bleibt weiterhin die Hauptproteinquelle.

Ihre Katze kann frische, gefrorene oder aus der Dose stammende grüne Bohnen genießen, solange sie gekocht sind. Wenn Sie Bohnen aus der Dose verwenden, achten Sie darauf, eine natriumfreie Variante zu wählen.

#11 Salat

China ist der größte Salatproduzent der Welt.

Salat ist reich an Wasser und Ballaststoffen, die den Flüssigkeitshaushalt Ihrer Katze unterstützen und die Verdauung fördern können. Wenn Sie Salat füttern, zerkleinern oder schneiden Sie ihn am besten sehr dünn, damit er leichter zu essen und zu verdauen ist.

Es gibt viele verschiedene Salatsorten, aber zu den nahrhaftesten gehören Blattsalat, Römersalat und Brunnenkresse. Römersalat ist besonders reich an Mineralien wie Kalzium, Phosphor, Magnesium und Kalium sowie an Vitaminen wie Vitamin C, Vitamin K und Folsäure.

#12 Erbsen

100 Gramm Erbsen enthalten nur 81 Kalorien.

Erbsen sind eine häufige Zutat in getreidefreiem Hundefutter und eine reichhaltige Quelle für pflanzliches Eiweiß. Sie enthalten außerdem viel Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K sowie Folsäure, Mangan, Eisen und Phosphor. Erbsen sind zudem sehr ballaststoffreich.

Sie können Ihrer Katze frische, gefrorene oder Dosenerbsen geben, solange sie gekocht sind. Wenn Sie Dosenerbsen verwenden, achten Sie darauf, eine natriumfreie Sorte zu wählen.

#13 Kürbis

Ist Kürbis gut für Katzen?

Der größte Kürbiskuchen wiegt 1.678 kg (3.699 lb) und wurde von New Bremen Giant Pumpkin Growers (USA) beim New Bremen Pumpkinfest in New Bremen, Ohio, USA, am 25. September 2010 hergestellt.

Dieses ballaststoffreiche Gemüse ist gut für die Verdauung Ihrer Katze. Wenn Ihre Katze unter Durchfall oder Verstopfung leidet, kann es hilfreich sein, eine kleine Menge ungesüßtes Kürbispüree aus der Dose unter ihr Futter zu mischen. Achten Sie jedoch darauf, Ihrer Katze nicht versehentlich Kürbiskuchenfüllung zu geben.

Kürbis ist eine Kürbisart, die reich an wichtigen Nährstoffen wie Vitamin C, Kalium, Kupfer, Mangan, Vitamin B2 und Vitamin E ist. Außerdem enthält er besonders viel Vitamin A.

#14 Spinat

Spinat ist eng mit Rüben und Mangold verwandt und wird aufgrund seiner Blattform zur Familie der Gänsefußgewächse gezählt.

Spinat gilt als Superfood und ist vollgepackt mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Dieses Blattgemüse ist besonders reich an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin K1 und Folsäure. Außerdem enthält es wichtige Mineralstoffe wie Eisen und Kalzium.

Obwohl Spinat reich an Nährstoffen ist, sollten Sie vermeiden, Ihrer Katze große Mengen davon zu geben – insbesondere, wenn sie an einer Nierenerkrankung leidet.

#15 Süßkartoffel

Die Süßkartoffel, insbesondere die orangefarbene Sorte, wird in Teilen Nordamerikas oft als „Yams“ bezeichnet, unterscheidet sich botanisch jedoch deutlich von echten Yamswurzeln.

Die Vorteile von Süßkartoffeln für Katzen ähneln denen von Kürbissen. Dieses Wurzelgemüse ist reich an Ballaststoffen und Wasser, was bei Verdauungsproblemen hilfreich sein kann.

Süßkartoffeln sind eine reichhaltige Quelle für Vitamin A, Vitamin C, Mangan, Vitamin B6 und Kalium. Die orangefarbenen und violetten Sorten sind besonders reich an Antioxidantien.

#16 Zucchini

Das Wort „Zucchini“ kommt vom italienischen „zucchino“, was „kleiner Kürbis“ bedeutet.

Zucchini sind reich an Ballaststoffen und Feuchtigkeit sowie an einer Vielzahl von Vitaminen und Mineralstoffen. Beim Vitamingehalt stechen besonders Vitamin A, Vitamin C, Vitamin K und Folsäure hervor. Diese Kürbisart enthält zudem kleine Mengen an Mineralstoffen wie Eisen, Kalzium und Zink.

Sie können Ihrer Katze Zucchinischeiben geben oder geriebene Zucchini unter ihr Futter mischen. Wenn Sie die Schale vorher entfernen, kann dies die Verdaulichkeit für Ihre Katze zusätzlich verbessern.

Sicherheitstipps für die Fütterung Ihrer Katze mit Obst und Gemüse

Jede Katze ist anders, daher müssen Sie möglicherweise etwas ausprobieren, um herauszufinden, welches Obst und Gemüse Ihre Katze bevorzugt. Bevor Sie jedoch größere Veränderungen an der Ernährung Ihrer Katze vornehmen, sollten Sie dies zur Sicherheit mit Ihrem Tierarzt besprechen.

Hier sind einige weitere Regeln, die Sie beim Füttern Ihrer Katze mit Obst und Gemüse beachten sollten:

1. Führen Sie neue Lebensmittel langsam ein.

Wenn Sie Ihrer Katze neues Futter geben, sollten Sie dies langsam tun, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Auch wenn die oben genannten Früchte und Gemüsesorten für Ihre Katze unbedenklich sind, können plötzliche Änderungen in ihrer Ernährung das Verdauungssystem belasten und zu Durchfall oder Erbrechen führen.

2. Schneiden Sie das Essen in mundgerechte Stücke.

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Wenn Sie Ihrem Katzenfreund Obst und Gemüse anbieten, schneiden Sie es unbedingt in kleine, mundgerechte Stücke. Die meisten Obst- und Gemüsesorten sind für Ihre Katze zwar nicht schwer zu kauen, doch große Stücke können eine Erstickungsgefahr darstellen. Es empfiehlt sich außerdem, Gemüse vor dem Füttern zu dämpfen, um die Verdaulichkeit zu verbessern.

3. Achten Sie bei Ihrer Katze auf negative Reaktionen.

Nachdem Sie Ihrer Katze neues Futter gegeben haben, ist es wichtig, sie aufmerksam zu beobachten, um mögliche negative Reaktionen frühzeitig zu erkennen. Bieten Sie Ihrer Katze außerdem immer nur ein neues Lebensmittel zur selben Zeit an. Reagiert sie darauf, können Sie die Ursache so deutlich leichter identifizieren.

Die Symptome einer Futtermittelallergie bei Katzen entwickeln sich oft schleichend und äußern sich typischerweise durch Hautprobleme wie Juckreiz und Entzündungen. Manche Katzen zeigen auch Verdauungsbeschwerden wie Erbrechen oder Durchfall – gelegentlich auch häufigeren Stuhlgang.

Wenn Sie eine Futtermittelallergie vermuten, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, um andere mögliche Ursachen für die Symptome Ihrer Katze auszuschließen. Danach können Sie einen Futterversuch starten, bei dem Sie potenzielle Allergene aus dem Speiseplan Ihrer Katze entfernen, um zu beobachten, ob sich ihr Zustand verbessert. Tritt eine Besserung ein, bestätigt das in der Regel die Ursache.

4. Füttern Sie Ihre Katze nicht mit Schalen, Samen und Kernen.

Obstkerne und -samen können eine Erstickungsgefahr darstellen, und einige enthalten gefährliche Stoffe wie Zyanid. Wassermelonenkerne und Apfelkerne enthalten zum Beispiel geringe Mengen Zyanid, die für Menschen unbedenklich sind, in größeren Mengen jedoch den Magen Ihrer Katze reizen können.

Obst- und Gemüseschalen sind für Katzen zwar nicht grundsätzlich giftig, können aber sehr schwer verdaulich sein. Wenn Sie die Schale entfernen, entlasten Sie das Verdauungssystem Ihrer Katze und reduzieren gleichzeitig das Risiko, dass sie Pestizidrückstände aufnimmt.

5. Beschränken Sie Obst und Gemüse auf einen kleinen Teil der Ernährung Ihrer Katze.

Katzen sind obligate Fleischfresser, sie haben sich also auf eine fleischbasierte Ernährung spezialisiert. Kohlenhydrate sind kein notwendiger Bestandteil der Ernährung Ihrer Katze, daher sollten Sie ihr Obst und Gemüse nur gelegentlich als Leckerbissen anbieten. Als allgemeine Regel gilt, dass Leckerbissen nicht mehr als 10 % der täglichen Nahrung Ihrer Katze ausmachen sollten.

Ein weiteres Problem, wenn Sie Ihrer Katze zu oft Obst und Gemüse geben, ist, dass viele Früchte einen hohen Zuckergehalt haben. Während Obst für Menschen ein gesunder Snack ist, kann zu viel Obst in der Ernährung Ihrer Katze ihre tägliche Kalorienaufnahme erhöhen und eine Gewichtszunahme begünstigen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob ein Futter für Ihre Katze unbedenklich ist, sollten Sie lieber vorsichtig sein und es vermeiden. Und wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt um Rat zu fragen!

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Cats.com Editorial Team

Das Redaktionsteam von Cats.com besteht aus erfahrenen Tierärzten, Verhaltensforschern und anderen Katzenexperten, die sich alle unserer Mission verschrieben haben, Katzenbesitzern die sichersten und zuverlässigsten Informationen zu bieten.